Am 23. Februar 2017 fand in der Albert-Schweitzer Oberschule die feierliche Abschlußveranstaltung der ersten Videochallenge O-H-V statt. Mit viel Freude und auch Stolz können wir heute sagen: die hätte es so ohne uns nicht gegeben. Als wir von der Ausschreibung hörten hat uns die Idee sofort gefallen: Drei Schulen, drei Filme rund um das Thema Ausbildung in der Region.

Die Herausforderungen:

Logistisch: 3 Schulen an 3 Standorten, 4 Termine pro Schule, Mitarbeiter aus Berlin und Oranienburg. Nicht immer konnten wir hier bei uns im Büro sein.

Nach der Abstimmung war diese Herausforderung allerdings die Geringste. Velten, Hennigsdorf und Oranienburg kennen wir nun ein bisschen besser.

Inhaltlich: Wie kommt man auf eine Filmidee und wie schafft man ein Drehbuch innerhalb von 2 Tagen? Schaffen wir den Dreh innerhalb kürzester Zeit und können dann auch noch das Material sichten? Macht am Ende alles Sinn? (Die Frage begleitete uns durchaus mehrfach durch das Projekt.)

Wir konnten auf Kreativitäts- und Strukturierungsmethoden zurückgreifen, die inzwischen unter dem Thema Design Thinking zusammengefasst werden. Wir verwenden sie häufig mit Kunden beim Umgang mit komplexen Herausforderungen. Auch im Projekt mit den Schülern waren sie ein Schlüssel zum Erfolg.

Technisch: Hier waren wir sehr schnell entschieden, Geräte zu benutzen, die die Schüler selbst auch nutzen, um ihnen eine spätere Nutzung des neu erworbenen Wissens zu ermöglichen. Also: Handys. Der Dreh wurde professionell unterstützt. Das war wichtig. Geschnitten haben wir – noch – auf dem Desktop. Hierfür haben wir uns ebenfalls professionelle Unterstützung geholt. Genau die Mischung aus Laienarbeit und professioneller Unterstützung an den Stellen, an denen man eben nicht ganz schnell lernt, wie man z.B. den Bildausschnitt wählt, die war exterm wichtig für die erfolgreiche Umsetzung.

Die Begleitung: als digitales Unternehmen ist uns in solchen Bildungprojekten die Vermittlung von Wissen über die Nutzung digitaler Medien, digitaler Arbeitsmittel und -methoden immer sehr wichtig. Wir haben den Schulen einen digitalen Arbeitsraum zur Verfügung gestellt. Hier haben wir ebenfalls ein Tool benutzt, dass wir in eigenen und in Kundenprojekten nutzen: Slack. Die Schüler haben es schnell angenommen, sich die Apps runtergeladen und konnten so auf zusätzliche Ressourcen zugreifen.

Die Verbreitung: Am Ende sollte ja ein Wettbewerb stehen. Klar war für uns sofort, dass dieser Wettbewerb im Internet ausgetragen wird. Ziel war es ja zum einen, den Sieger zu küren. Aber natürlich ging es auch darum, dass die Videos von möglichst vielen Mitschülern, Eltern, Lehrern und Unternehmen aus der Region geschaut werden. Offen gesagt: hier waren wir sehr gespannt auf das Ergebnis.

Unter www.videochallenge-o-h-v.de haben wir ein Blog bereitgestellt. Unser Ziel war es nicht, das schönste Blog zur Verfügung zu stellen, sondern ein möglichst authentisches. Jede Schule hatte einen eigenen Zugang. Wir haben nach jedem Workshop ein Making off erstellt, ein kleines Video, dass die Schüler schon mal ansehen und verbreiten konnten.

Der Wettbewerb: Der Wettbewerb fand auf dem Blog der Videochallenge statt. Für die Filme konnte abgestimmt werden. Damit nicht der fleißigste Klicker gewinnt, sondern der Film, der größte Zustimmung bekommt, haben wir einige teschnische Einschränkungen eingebaut.

Das Ergebnis

Das Wichtigste Ergebnis für uns sind nicht die tollen Filme und die sehr guten Teilnehmerzahlen. Wir konnten sehen, wie die knapp 50 Schülerinnen und Schüler der 3 Schulen mit Hilfe von Kreativität, Teamgeist, Mut und vor allem Vertrauen ein Projekt mit vielen Herausforderungen zu Ende gebracht haben. Diese Eigenschaften können ihnen in ihrer beruflichen Zukunft nur helfen.

Die Filme wurden bis zum Tag der Preisverleihung mehr als 2.500 mal geschaut. Insgesamt kamen sie auf 4 Tage und 8 Stunden Videolaufzeit. 1.140 Stimmen wurden abgegeben.

Uns hat es viel Spaß gemacht.

Ah, die Presse hat auch berichtet. Hier ein schöner Bericht.

Alexandra